Auch wenn es hin und wieder Tote gibt im Görlitzer Park (leider funktioniert dieser Link der Polizeipressestelle nicht mehr) und Untätigkeit als Toleranz verkauft wird, es gibt auch Orte, die niemand verpassen sollte, der warum auch immer nach Berlin kommt oder hier lebt. Einer dieser Orte ist das Nest.
Das Nest ist wirklich ein Nest. Danke allen, die da so unberlinerisch freundlich einen grandiosen Job machen. Gestern abend bekamen wir nächtens noch eine Wegzehrung geschenkt. “Wollt Ihr Euch noch ein Brötchen mitnehmen?” So was liebe ich. Nichts weg schmeißen, schon gar nicht gute Sachen. Hört sich jetzt spießig an, nach Nachkriegsverwertermentalität, ist aber womöglich ökologisch. Besser verschenken als weg schmeißen.
Dass dann auch noch die toteste aller toten Pflanzen, die Erika, im Nest zu neuem Leben erweckt wird, hat Größe. Eine Friedhofspflanze in einem so lebendigen Nest.
(Ich habe mal Anfang der 90er Jahre Erika auf einem Balkon in Köln-Ehrenfeld gepflanzt. Ich wollte der Erika ein neues junges Image geben und wurde von den Nachbarn, die so was von 80er waren, schräg angeschaut. Nunja.)
Ach, Erika, ach Wegzehrung. Zum Schluss verabschiedeten wir uns wechseitig aufs herzlichste.

I keep meaning to go to Nest to try some of the cakes. I hear they are delicious.
in der übernächsten woche! the week after next.
Ja!
wir waren aber schon mal da, fällt mir gerade ein. wir saßen draußen. die jungen frauen waren etwas überfordert, weil es proppenvoll war. Du erinnerst Dich?
Thanks for the fish! wir haben mal zurückgelinkt: http://cafenest.de/presse/